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2. Runde DHB-Pokal: BVB muss nach Luxemburg zu Rude Leiw Bascharage

[06.09.10] Am Wochenende standen die Partien der ersten Runde des Pokals der Frauen auf dem Programm, am heutigen Montag wurden in Hildesheim unter der Leitung von Spielleiterin Erika Petersen die Begegnungen der 2. Bundesliga ausgelost.
Der BVB muss erneut auswärts antreten. Frauen-Handball-Regionalliga-Aufsteiger Roude Leiw Bascharage ist der Gastgeber der 2. Runde im DHB-Pokal.

Die Luxemburger mit Vereinssitz in Deutschland haben seit dieser Saison auch eine bekannte eheamlige Erstligaspielerin in ihren Reihen: die Ex-Mieze Oxana Pal.

Der vorgesehene Spieltermin für diese sind der 2. und 3. Oktober, in der dritten Runde greifen dann auch die Erstligisten in den Pokalwettbewerb ein.

Es finden folgende Begegnungen statt:

Leezener SC - TV Oyten
Rostocker HC - TSV Travemünde
SV Grün-Weiß Schwerin - TSV Harrislee
TSV Burgdorf - TSG Wismar
Gut-Heil Lübeck - VfL Wolfsburg
SG Riesa - Füchse Berlin
SHV Oschatz - HSC 2000 Magdeburg
HSV Haldensleben - MTV Altlandsberg
GSV Eintracht Baunatal - HSG Bad Wildungen
SV Union Halle-Neustadt - BSV Sachsen Zwickau
SpVg Steinhagen - SC 09 Greven
VfL Brambauer - TV Mainzlar
Rude Leiw Bascharage - Borussia Dortmund
HSV Solingen-Gräfrath - TV Walsum-Aldenrade
HSG Stemmer-Friedewalde - TV Beyeröhde
TS Herzogenaurach - SV Allensbach
TSG Ketsch II - TV Nellingen
WSG Eningen-Pfullingen - TuS Metzingen
FSV Mainz 05 - HSG Bensheim-Auerbach
FSG Sulzbach-Leidersbach - TSG Ketsch

HBVF: Klare Pleite für Weibern in ersten Pokal-Runde

[05.09.10] In der ersten Runde des DHB-Pokals sind die Zweitligahandballerinnen des TuS Weibern nach einer deutlichen 18:32 (9:18)-Schlappe gegen Erstligaabsteiger Borussia Dortmund erwartungsgemäß ausgeschieden. Gegen den Wiederaufstiegsfavoriten blieben die selbst ernannten „Vulkan-Ladies“ nach einer nur bedingt zweitligareifen Vorstellung dabei chancenlos.
Eine Woche vor Saisonstart ist die Lage beim Zweitligisten aus der Eifel zwar nicht prekär, aber zumindest Besorgnis erregend. Dies machte sich auch in der ersten Reaktion von TuS-Trainer Jan Reuland nach Spielende deutlich. „Was soll ich dazu sagen? Ihr seht doch selbst, was los ist“, so seine Antwort auf die Frage nach den Ursachen. Dann aber stieg er doch in die Analyse ein. „So hoch gerüstet wie unser Gegner wird in dieser Saison die halbe Liga sein. Ich sehe sechs Teams auf diesem Niveau und da sich nur sieben Mannschaften direkt für die neue eingleisige 2. Bundesliga qualifizieren, wird es für Teams unserer Preisklasse eng. Unsere vier Verletzten topfit und eine Nataša Kocevska, oder Dagmara Kowalska in unseren Reihen, statt beim Gegner, dann hätten wir ein Spiel wie dieses sogar gewinnen können“, ordnete Reuland die 14 Tore Differenz entsprechend ein. Ein Blick abseits des Spielfeldes verdeutlichte seine Aussagen. Eigens für die verletzen Annick Bosshart, Lisi Herbst (Kreuzbandrisse), Jessica Oster und Marina Kils (Schulterverletzungen) war eine kleine Bank aufgebaut worden. Dem Quartett blieb dann nur Galgenhumor, denn als Simone Salz nach der zweiten Zeitstrafe bei einer weiteren Bestrafung die Disqualifikation drohte, meinten sie nur: „Simone, für dich ist hier kein Platz mehr“. Ansonsten mussten sie sich gemeinsam mit den rund 180 Zuschauern auf die Suche nach Hoffnungsschimmern für die anstehende, sicher schwierige Saison begeben. Bei dieser Spurensuche stach im Spiel der Gastgeberinnen weniges positiv heraus: Neuzugang Svenja Huber bewies nicht nur wegen ihrer neun erzielten Tore, wie wertvoll sie als Verstärkung werden dürfte. Mit Torhüterin Lena Knipprath, die zunächst bei 0:5 Paraden schwer in die Partie kam, dann aber viele gute Szenen hatte und an einer zwischenzeitlichen Weiberner Aufholjagd nach der Pause vom 9:18 zum 13:18 großen Anteil hatte, gab es einen Lichtblick. Zudem war das Weiberner Angriffsspiel in vereinzelten Phasen deutlich strukturierter, als in mancher Partie der Rückrunde der vergangenen Saison. „Dennoch war ein Reuland-Zitat treffend. „Eigentlich müssten wir noch zwei Spielerinnen nachverpflichten. Aber wo sollen wir die so kurz vor Saisonstart denn noch herholen“.

Harry Traubenkraut - www.hbf-info.de

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